Prominente Freimaurer

Adamsthal

Der Ökonom Adam Hassloch (geb. am 09.08.1778 in Wiesbaden, gest. am 12.11.1842 ebd.) war 1807 Mitbegründer des ersten landwirtschaftlichen Institutes in Deutschland (Gassenbach bzw. Idstein, 1838 verlegt nach Wiesbaden) und bewirkte im Herzogtum Nassau landwirtschaftliche Reformen.

1838 Mitglied der Loge „Die Freunde zur Eintracht“ in Mainz.

Bernhard May-Straße

Der Müller Bernhard May (geb. am 04.03.1787 in Daxweiler, gest. am 16.02.1856 in Mosbach bzw. Wiesbaden) baute die Hammermühle 1807 zu einem mustergültigen Betrieb aus. May war einer der ersten Demokraten und gewährte in den 1848er Jahren politisch Verfolgten Schutz in der Hammermühle. Er war auch 1846 Mitbegründer der deutsch-katholischen Gemeinden ( seit 1859: Freireligiöse Gemeinden Deutschlands).

1821 Mitglied der Loge „Die Freunde zur Eintracht“ in Mainz.

Blücherstraße

Der Feldmarschall Gebhard Leberecht Fürst von Blücher (geb. am 16.02.1742 in Rostock, gest. am 12.09.1819 in Krieblowitz) bewirkte den Sieg in der Völkerschlacht bei Leipzig, weshalb der Offizier auch „Marschall Vorwärts“ genannt wurde.

1782 Mitglied der Loge „Augusta zur goldenen Krone“ in Stangard.

Carlowitzstraße

Der Generalmajor Carl Adolf von Carlowitz (geb. am 21.07.1771 in Großhartmannsdorf, gest. am 20.01.1837 in Breslau bzw. Wroclaw/Polen) war Vizegouverneur von Mainz sowie auch Chef des sächsischen Kriegswesens und Gouverneur von Breslau.

1804 Mitglied der Loge „Zu den 3 Schwertern“ in Dresden.

Carl von Ossietzky-Straße

Der Journalist Carl von Ossietzky (geb. am 03.10.1889 in Hamburg, gest. am 04.05.1938 in Berlin) warnte in seinem Blatt „Weltbühne“ vor Militarismus und Nationalsozialismus und erhielt deshalb drei Jahre Haft.1936 Friedensnobelpreis.

1919 Mitglied der Loge „Menschentum“ in Hamburg.

Fichtestraße

Der Philosoph Prof. Johann Gottlieb Fichte (geb. am 19.05.1762 in Rammenau, gest. am 29.01.1814 in Berlin) vertrat einen ethischen und subjektivistischen Idealismus, in dessen Mittelpunkt die Wissenschaftslehre steht.

1793 Mitglied der Loge „Eugenia zum gekrönten Löwen“ in Danzig bzw. Gdansk/Polen.

Flemingstraße

Der Bakteriologe Sir Dr. Alexander Fleming (geb. am 06.08.1881 in Lochfield/England, gest. am 11.03.1955 in London/England) entdeckte 1929 das Penicillin. 1945 Nobelpreis.

1925 Mitglied der Loge „Sancta Maria Lodge“ in London/England.

Franklin Roosevelt-Straße

Der Politiker Franklin Delano Roosevelt (geb. am 30.01.1882 in Hyde Park/USA, gest. am 12.04.1945 in Warm Springs/USA) beseitigte in den USA die Rezession („Newdeal“) und bewirkte Sozialreformen. Roosevelt war der 30. Präsident der USA und erklärte Diktator Adolf Hitler 1942 den Krieg. Roosevelt war auch Mitbegründer der UNO.

1911 Mitglied der Loge „Holland Lodge“ in New York.

Franz Abt-Straße

Der Dirigent und Komponist Franz Abt (geb. am 22.12.1819 in Eilenburg, gest. am 31.03.1885 in Wiesbaden) war bis 1882 Hofkapellmeister in Braunschweig.

1853 Mitglied der Loge „Karl zur gekrönten Schlange“ in Braunschweig.

Freiherr vom Stein-Straße

Der Jurist Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (geb. am 26.10.1757 in Nassau, gest. am 29.06.1831 in Cappenberg) zählte zu den bedeutendsten Staatsmännern Nassaus. Der Minister gab 1807 seine bedeutende „Nassauer Denkschrift“ heraus (Preußische Reformen).

1777 Mitglied der Loge „Joseph zu den drei Helmen“ in Wetzlar.

Friedrich Lang-Straße

Der Architekt Friedrich Lang (geb. am 14.10.1852 in Wiesbaden, gest. am 13.03.1906 ebd.) war Mitglied der Stadtverordnetenversammlung im Wiesbadener Rathaus.

1880 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Friedrichstraße

Der nassauische Landesherr Friedrich August Fürst (ab 1806 Herzog) von Nassau-Usingen (geb. am 23.04.1738 in Usingen, gest. am 24.03.1816 in Biebrich bzw. Wiesbaden) vergrößerte Nassau infolge der Entschädigungen von 1803. Mit dem Beitritt zum Rheinbund 1806 erhielt der den Herzogstitel.

1778 Mitglied der Loge „Zur beständigen Einigkeit“ in Mosbach-Biebrich.

Gneisenaustraße

Der Offizier August Graf Neidhardt von Gneisenau (geb. am 27.10.1767 in Schildau, gest. am 23.08.1832 in Posen bzw. Poznan/Polen) verteidigte 1807 Kolberg bis zum Friedensschluss von Tilsit und hatte 1813-15 als Stabschef wesentlichen Anteil an den Befreiungskriegen.

1788 Mitglied der Loge „Zu den drei Felsen“ in Schmiedeberg.

Goethestraße

Der Jurist und Dichter sowie Staatsminister Johann Wolfgang von Goethe (geb. am 28.08.1749 in Frankfurt am Main, gest. am 22.03.1832 in Weimar) war einer der berühmtesten Deutschen. Die Werke des „Dichterfürsten“ („Faust“ 1806-10, 12 Bände) überstanden bis heute allen politischen und konfessionellen Anfeindungen.

1781 Mitglied der Loge „Anna Amalia zu den 3 Rosen“ in Weimar.

Gustav Stresemann-Ring

Der Politiker Gustav Stresemann (geb. am 10.05.1878 in Berlin, gest. am 03.03.1929 ebd.) wurde 1923 Reichskanzler. Er bewirkte mit seiner Verständigungspolitik den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund. 1926 Friedensnobelpreis.

1923 Mitglied der Loge „Friedrich der Große“ in Berlin.

Hahnemannstraße

Der Mediziner Dr. Samuel Friedrich Christian Hahnemann (geb. am 10.04.1755 in Meißen, gest. am 02.02. 1843 in Paris/Frankreich) war Begründer der Homöopathie.

1778 Mitglied der Loge „Zu den 3 Seeblättern“ in Hermannstadt bzw. Sibiu/Rumänien.

Hans Buttersack-Straße

Der Rechtsanwalt und Notar Dr. Hans Buttersack (geb. am 11.08.1880 in Hamburg, gest. am 12.02.1945 in Dachau) mit Kanzlei in Wiesbaden war Mitbegründer und Berater der Bekennenden Kirche (BK) 1934 und Anwalt für Hilfe suchende Menschen jüdischen Glaubens. 1943 Einlieferung in das Konzentrationslager Dachau.

1912 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Harry Truman-Straße

Der Politiker Harry S. Truman (geb. am 08.05.1884 in Lamar/USA, gest. am 26.12.1972 in Kansas City/USA) nahm als 33. Präsident der USA an der „Potsdamer Konferenz“ teil und unterstützte mit dem „European Recovery Program“ („Marshall-Plan“) den Wiederaufbau Europas. Truman war es aber auch, der 1945 den Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki (Japan) befohlen hatte.

1909 Mitglied der Loge „Belton Lodge“ in Grandview/USA.

Haydnstraße

Der Komponist Franz Joseph Haydn (geb. am 31.03.1732 in Rohrau/Österreich, gest. am 31.05.1809 in Wien/Österreich) war mit etwa 100 Sinfonien, Opern, Liedern und Messen der Begründer des klassischen sinfonischen Stils. Mit der „Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ war er auch Begründer des weltlichen Oratoriums.

1785 Mitglied der Loge „Zur wahren Eintracht“ in Wien/Österreich.

Heinrich Heine-Straße
Der Dichter Heinrich Heine (geb. am 13.12.1797 in Düsseldorf, gest. am 17.02.1856 in Paris/Frankreich) war der Wegbereiter eines „zeitkämpferischen Journalismus“ und des modernen Feuilletons, vor allem aber der bedeutendste Dichter des 19. Jahrhunderts („Die Loreley“).

1844 Mitglied der Loge „Les Trinosophes“ in Paris/Frankreich.

Herderstraße
Der Philosoph, Theologe und Dichter Johann Gottfried Herder (geb. am 25.08.1744 in Mohrungen bzw. Morag/Polen, gest. am 18.12.1803 in Weimar) war von großer Bedeutung für die deutsche Geistesgeschichte und Begründer der Erforschung des Volksliedes.

1766 Mitglied der Loge „Zum Schwert“ in Riga/Lettland.

Hergenhahnstraße
Der Jurist und Politiker Dr. Jakob Ludwig Philipp August Franz Hergenhahn (geb. am 16.04.1809 in Usingen, gest. am 29.12.1874 in Wiesbaden) wurde 1848 Ministerpräsident Nassaus. Der liberale Politiker war 1848/49 Mitglied des Frankfurter Vorparlamentes und der Nationalversammlung. 1860 wurde er Direktor des Hof- und Appellationsgerichtes in Dillenburg und 1863 in Wiesbaden.

1858 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Hupfeldweg
Der Kaufmann Josef Hupfeld (geb. am 09.10.1851 in Kassel, gest. am 26.10.1923 in Wiesbaden) war Gründer eines Baustoff-Großhandels und wurde in Wiesbaden auch als Mäzen tätig.

1891 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Kaiser Friedrich-Ring
Der deutschen Kaiser und König von Preußen Friedrich III. (geb. am 18.10.1831 in Potsdam, gest. am 15.06.1888 ebd.) hatte aufgrund einer schweren Erkrankung eine Regierungszeit von nur 99 Tagen („Drei Kaiser-Jahr“).

1853 Ehrenmitglied der „Preußischen Großlogen“ in Berlin.

Kaiser Wilhelm-Straße
Der erste deutsche Kaiser und König von Preußen Wilhelm I. (geb. am 22.03.1797 in Berlin, gest. am 09.03.1888 ebd.) berief 1862 Otto Fürst von Bismarck-Schönhausen zum Ministerpräsident und ließ sich im wesentlichen von ihm beraten. 1870 erklärte Wilhelm I. Frankreich den Krieg. Die Kaiserkrone nahm er 1871 jedoch nur widerwillig an.

1840 Mitglied der „Großen Landesloge“ in Berlin.

Krusestraße

Der Jurist Karl Julius Friedrich Hermann Freiherr von Kruse (geb. am 22.11.1737 in Eichelsachsen, gest. am 09.03.1806 in Wiesbaden) wurde 1769 Nassaus Regierungspräsident. Kruse wirkte entscheidend mit bei der nassauischen Erbfolge-Regelung („Nassauischer Erbverein“) 1783, dem Rastatter Kongreß 1797/99 und vor allem beratend in der Reichsfriedensdeputation 1801/03.

1778 Mitglied der Loge „Zur beständigen Einigkeit“ in Mosbach-Biebrich.

Kurt Tucholsky-Straße

Der Schriftsteller Dr. Kurt Tucholsky (geb. am 09.01.1890 in Berlin, gest. am 21.12.1935 in Hindas/Schweden) war ein Kritiker des Nationalsozialismus und des Militarismus. Er schrieb Gedichte, Chansons und Erzählungen.

1925 Mitglied der Loge „Zeles Philantropes“ in Paris/Frankreich.

Lessingstraße

Der Dichter und Dramaturg Gottfried Ephraim Lessing (geb. am 22.01.1729 in Kamenz, gest. am 15.02.1781 in Braunschweig) war Vollender der deutschen Aufklärung. Literarisch wurde er zum Wegbereiter der deutschen Klassik („Nathan der Weise“).

1771 Mitglied der Loge „Zu den 3 Rosen“ in Hamburg.

Lisztstraße

Der Komponist Franz von Liszt (geb. am 22.10.1811 in Raiding/Österreich, gest. am 31.07.1886 in Bayreuth) war der bekannteste Klaviervirtuose seiner Zeit. Er schuf sinfonische Dichtungen, Kirchenmusik, Oratorien, Lieder und Klavierkompositionen.

1842 Mitglied der Loge „Zur Eintracht“ in Berlin.

Lortzingstraße

Der Komponist Albert Lortzing (geb. am 23.10.1801 in Berlin, gest. am 21.01.1851 ebd.) war ein bedeutender Vertreter der deutschen romantisch-komischen Oper („Zar und Zimmermann“).

1834 Mitglied der Loge „Balduin zur Linde“.

Louis Buchelt-Straße

Der Politiker Louis Theodor Buchelt (geb. am 06.02.1874 in Gusitz bzw. Guzice/Polen, gest. am 08.09.1926 in Wiesbaden) war Bürgermeister der einstigen Stadt Sonnenberg (heute ein Ortsteil von Wiesbaden).

1913 Mitglied der Loge „Hohenzollern“ in Wiesbaden.

Ludwigstraße

Der Kaufmann Heinrich Ludwig Freytag (geb. am 10.10.1800 in Dierdorf, gest. am 11.09.1878 in Wiesbaden) war in der Kurstadt Wiesbaden ein Badewirt und engagierte sich in der Kommunalpolitik (Stadtverordneter).

1858 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Matthias Claudius-Straße

Der Schriftsteller Matthias Claudius (geb. am 15.08.1740 in Reinfeld, gest. am 21.01.1815 in Hamburg) schrieb Lyrik („Der Mond ist aufgegangen“) und Prosa, die durch ihre Frömmigkeit von Bedeutung sind.

1774 Mitglied der Loge „Zu den 3 Rosen“ in Hamburg.

Meyerbeerstraße

Der Komponist Jakob Liebmann Meyer Beer bzw. Giacomo Meyerbeer (geb. am 05.09.1791 in Tasdorf, gest. am 02.05.1864 in Paris/Frankreich) wurde mit seinen prunkhaften Opern („Robert der Teufel“) weltbekannt.

1846 Mitglied der Loge „Les Sept Ecossais Reunis“ in Paris/Frankreich.

Mozartstraße

Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart (geb. am 27.01.1756 in Salzburg/Österreich, gest. am 05.12.1791 in Wien/Österreich) erregte als sechsjähriger Klaviervirtuose Aufsehen. Mozarts Werke integrieren sehr eindrucksvoll alle musikalischen Strömungen in jener Zeit (u. a. „Figaros Hochzeit“).

1784 Mitglied der Loge „Zur Wohltätigkeit“ in Wien/Österreich.

Ostwaldstraße

Der Chemiker und Philosoph Prof. Wilhelm Ostwald (geb. am 02.09.1853 in Riga/Lettland, gest. am 04.04.1932 in Großbothen bzw. Colditz) erfand ein Verfahren zur Herstellung von Salpetersäure durch katalytische Verbrennung von Ammoniak. 1909 Nobelpreis.

1911 Mitglied der Loge „Zu den 3 Ringen“ in Leipzig.

Pagenstecherstraße

Der Mediziner Dr. Friedrich Hermann Alexander Pagenstecher (geb. am 21.08.1828 in Wallau, gest. am 31.12.1879 in Wiesbaden) gründete 1856 in Wiesbaden eine Augenheilanstalt und wurde durch erfolgreiche Operationen des „Grauen Stars“ weltbekannt.

1859 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Rittershausstraße

Der Kaufmann Emil Rittershaus (geb. am 03.04.1834 in Barmen bzw. Wuppertal, gest. am 08.03.1897 ebd.) schrieb Erzählungen, Gedichte und Romane. Besonders wichtig sind sein „Westfalenlied“ von 1868 und seine freimaurerischen Beiträge von 1870.

1863 Mitglied der Loge „Zum westfälischen Löwen“ in Schwelm.

Rückertstraße

Der Schriftsteller und Dichter Dr. Friedrich Rückert (geb. am 16.05.1788 in Schweinfurt, gest. am 31.01.1866 in Neuses bzw. Freigericht) wurde auch als ein bahn brechender Übersetzer der orientalischer Dichtung bekannt.

1810 Mitglied der Loge „Karl zum Rautenkranz“ in Hildburghausen.

Rudolf Vogt-Straße

Der Jurist Rudolf Vogt (geb. am 15.12.1856 in Clogau bzw. Clogow/Polen, gest. am 15.09.1926 in Wiesbaden) war der letzte Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister der Stadt Biebrich am Rhein. Er bewirkte 1923 die Eingemeindung der verschuldeten Stadt nach Wiesbaden.

1899 Mitglied der Loge „Hohenzollern“ in Wiesbaden.

Salizéstraße

Der Glasermeister und Kommunalpolitker Georg Salizé (geb. am 10.01.1874 in Biebrich bzw. Wiesbaden, gest. am 12.02.1959 ebd.) zählte zu den so genannten „Männern der ersten Stunde“ in der Zeit des Wiederaufbaues nach dem Ende des zweiten Weltkrieges.

1933 Mitglied der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ in Wiesbaden.

Scharnhorststraße

Der Offizier Gerhard Johann David von Scharnhorst (geb. am 12.11.1755 in Bordenau bzw. Neustadt, gest. am 28.06.1813 in Prag/Tschechische Republik) reformierte 1806 die altpreußische Armee. Er setzte als Generalstabschef des preußischen Heeres auch das Adelsprivileg auf die Offiziersstellen ab und führte 1813 die allgemeine Wehrpflicht ein.

1801 Mitglied der Loge „Zum goldenen Schiff“ in Berlin.

Schenkendorfstraße

Der Dichter Max von Schenkendorf (geb. am 11.12.1783 in Tilsit/Russland, gest. am 11.12.1817 in Koblenz) war ein bedeutender Lyriker im Zusammenhang mit den Freiheitskriegen.

1817 Mitglied der Loge „Friedrich zur Vaterlandsliebe“ in Koblenz.

Scholzweg

Der Verleger und Politiker Christian Scholz (geb. am 20.06.1806 in Wiesbaden, gest. am 21.03.1880 in Mosbach bzw. Wiesbaden) baute den Papierhandel des Vaters zu einem bedeutenden Kinderbuchverlag Europas aus (Joseph Scholz Mainz-Verlag Wiesbaden). Er war Teilnehmer des „Hambacher Festes“ von 1832 und 1848/49 Mitglied des Frankfurter Vorparlamentes in Frankfurt am Main und der Nationalversammlung. Scholz gehörte dem nassauischen Landtag bis zur Auflösung 1865 an.

o. J. Mitglied der Loge „Die Freunde zur Eintracht“ in Mainz.

Spohrstraße

Der Komponist und Violinvirtuose Luis Spohr (geb. am 03.04.1784 in Braunschweig, gest. am 22.10.1859 in Kassel) beeinflusste entscheidend Klassik und Frühromantik.

1807 Mitglied der Loge „Ernst zum Compass“ in Gotha.

Steubenstraße

Der Offizier Friedrich Wilhelm von Steuben (geb. am 17.09.1730 in Magdeburg, gest. am 28.11.1794 in Oneida/USA) ging unter Friedrich II. König von Preußen im zweiten schlesischen Krieg 1777 als Generalstabschef nach Nordamerika.

o. J. Mitglied der Loge „Trinity Lodge“ in New York.

Thorwaldsenanlage

Der Bildhauer Bertel Thorvaldsen (geb. am 19.11.1770 in Kopenhagen/Dänemark, gest. am 24.03.1844 ebd.) war ein bedeutender Vertreter der klassizistischen Plastik („Amor und Psyche“).

1819 Ehrenmitglied der Loge „Zorobabel“ in Kopenhagen/Dänemark.

Washingtonstraße

Der General George Washington (geb. am 22.02.1732 in Wakefield/USA, gest. am 14.12.1799 in Mont Vermon/USA) siegte als Oberbefehlshaber der Truppen der aufständischen Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen England 1781. Washington war der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

1752 Mitglied der Loge „Fredericksburg Lodge“ in Virginia/USA.

Wielandstraße

Der Dichter Christoph Martin Wieland (geb. am 05.09.1733 in Oberholzheim, gest. am 20.01.1813 in Weimar) begründete die moderne deutsche Erzählprosa. Er war ein Repräsentant des Rokokos und der Aufklärung in der deutschen Literatur („Geschichte des Agaton“).

1809 Mitglied der Loge „Anna Amalia zu den 3 Rosen“ in Weimar.

Wilhelm Leuschner-Straße

Der Politiker und Gewerkschaftler Wilhelm Leuschner (geb. am 15.06.1890 in Bayreuth, gest. am 29.09.1944 in Berlin) war führend im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur und wurde ein Opfer des 20. Juli 1944.

1923 Mitglied der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ in Darmstadt.